„An die Ruder!“ beim „Physik aktiv“-Finale
Am Freitag, dem 3. Juli 2026, fand an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen das Finale des Wettbewerbs „Physik aktiv“ statt. Für die beiden Teams vom Städtischen Gymnasium hieß es dabei wieder ein wenig „Uni-Luft“ zu schnuppern. Aber es konnten auch tolle Erfolge erzielt werden.
Wie immer war es so, dass die Finalaufgabe an die Aufgabe vom schulinternen Wettbewerb angelehnt war. Es ging also wieder darum, aus Eierkartons und Bio-Müllbeuteln ein funktionsfähiges Schiff zu bauen. In diesem Fall wurde die Aufgabe so präzisiert, dass es sich dabei um einen Katamaran, also ein Boot mit zwei Rümpfen, handeln musste, was eine große und spannende Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler darstellte. Ziel war es, dass das Boot im Anschluss auf seiner Oberfläche möglichst viel Last tragen konnte, ohne unterzugehen und ohne, dass die Ladung nass wurde. Gut eineinhalb Stunden Zeit standen den Teams von über 25 Schulen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg zur Verfügung, wie immer eingeteilt in die Klassenstufen 5 und 6 sowie 7 und 8.
Dabei gestaltete sich der Wettbewerb für die beiden Teams des Städtischen Gymnasiums durchaus unterschiedlich. Das Team „Die scharfen Chilischurken“ in der Wettkampfgruppe der Jahrgangsstufen 5 und 6, bestehend aus Ali Dilhat Kalifa und Mick Stöcker (beide Klasse 5b), konstruierte ein stabiles Boot mit großer Ladefläche. Durch eine Unachtsamkeit wurde aber eine der Vorgaben an das Boot nicht vollständig eingehalten, wodurch es am Ende nicht final in die Wertung aufgenommen werden konnte. Das verhinderte eine Platzierung im vorderen Bereich, die durch die Konstruktion des Bootes durchaus möglich gewesen wäre. Deutlich erfolgreicher schlugen sich Tristan Johann Bosch, Tobias Gehring, Ray Stuart Ramsay Gerhardt und Lenny Matteo Letzel (alle Klasse 7b) vom „Team Fassbrause“ in der Konkurrenz der Jahrgangsstufen 7 und 8. Ihnen gelang es, ein Boot zu bauen, das knapp 1500 Gramm Ladung aushalten konnte, was am Ende zu einem großartigen vierten Platz reichte. Das Treppchen wurde damit zwar knapp verpasst, trotzdem handelt es sich hierbei um die beste Platzierung eines Teams des Städtischen Gymnasiums in den letzten Jahren. Die Freude und Zufriedenheit waren dementsprechend groß.
Wie in den Vorjahren auch übernahm der Förderverein des Städtischen Gymnasiums die Kosten für den Transport nach Hagen und zurück, wodurch den Schülerinnen und Schülern eine kostenfreie Teilnahme ermöglicht wurde. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr, in dem es sicherlich wieder spannende und herausfordernde Aufgaben im Rahmen des Wettbewerbs zu bewältigen gibt.


