„Schiff ahoi!“ – Schülerinnen und Schüler am Städtischen setzen die Segel
Der in diesem Jahr unter dem Motto „Schiff ahoi!“ stattfindende Wettbewerb „Physik aktiv“ forderte von den Teilnehmenden mal wieder viel Geschick, aber auch Kreativität. Die Aufgabe beim schulinternen Wettbewerb bestand darin, ein Schiff zu bauen, das ausschließlich aus Eierkartons und kompostierbaren Bio-Müllbeuteln besteht. Eine weitere Anforderung war eine begrenzte Größe der Grundfläche. Mit diesen Maßgaben musste das Schiff dann in der Lage sein, eine volle 0,5-Liter-Wasserflasche liegend (Jahrgangsstufe 5 und 6) bzw. stehend (Jahrgangsstufen 7 und 8) tragen zu können, ohne unterzugehen oder umzukippen. Gewinnen sollte am Ende das Schiff, das all diesen Anforderungen gerecht wird und gleichzeitig am leichtesten ist. Es galt also mal wieder eine gesunde Mischung aus Stabilität einerseits und möglichst wenig Material andererseits zu finden.
Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler, aufgeteilt auf zwölf Teams, stellten sich dieser Herausforderung und brachten zum Teil erstaunliche Ergebnisse zustande. Im Rahmen des Wettbewerbs der Jahrgänge 5 und 6 konnten sich dann „Die scharfen Chilischurken“, bestehend aus Ali Dilhat Kalifa und Ismael Mohammadi (beide Klasse 5b), mit einem Schiffsgewicht von lediglich 29 Gramm gegen die Konkurrenz durchsetzen. Den zweiten Platz in diesen Jahrgängen holten sich „Die Richter“ (Vincent Benner, Rabea Magdalena Grebe und Anton Marburger, alle Klasse 6b) mit 63 Gramm. Insgesamt konnten stolze sieben von den in diesen Jahrgängen angetretenen neun Teams ihr Schiff so bauen, dass alle Vorgaben erfüllt waren und die vorgegebene Ladung transportiert werden konnte.
Diese Quote konnte im Wettbewerb der Jahrgangsstufen 7 und 8 nicht ganz gehalten werden, wobei die Vorgabe der stehend zu transportierenden Flasche hier für die Herausforderung und viel Kopfzerbrechen sorgte. Am Ende schaffte es nur das „Team Fassbrause“ (Tristan Johann Bosch, Tobias Gehring, Ray Stuart Ramsay Gerhardt und Lenny Matteo Letzel, alle Klasse 7b) das Schiff so zu konstruieren, dass es auch mit stehender Flasche nicht kenterte. Zusätzlich hatten sie mit 73 Gramm auch das leichteste Schiff der Wettkampfgruppe gebaut, so dass der Sieg in doppelter Hinsicht mehr als verdient war.
Nachdem der Schulwettkampf nun entschieden ist, freuen sich die Siegerteams bereits sehr darauf, die Schule beim diesjährigen Finale am 3. Juli 2026 in Hagen vertreten zu dürfen. Dort werden sich die Sieger aller teilnehmenden Schulen einer ähnlichen Aufgabe stellen müssen, mit der Einschränkung, dass Überlegungen, Planung und Aufbau innerhalb weniger Stunden passieren müssen. Wir wünschen unseren Schulsieger-Teams viel Erfolg beim Finale!





